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Prachatice

Prachatice

Die Stadt Prachatice gehört zu den besterhaltenen Stadtkomplexen in der Tschechischen Republik ? der historische Stadtkern hat sich, umfriedet vom Ring der bis heute erhaltenen Stadtbefestigung, sein Renaissance-Aussehen bewahrt. Aus diesem Grund wurde der historische Kern 1981 zum Stadt-Denkmalschutzgebiet erklärt ? diesen Denkmalschutz-Grad haben in der Tschechischen Republik nur die 40 besterhaltenen Städte


Das Píseker Tor es war zusammen mit dem heute nicht mehr erhaltenen Oberen Tor (Passauer) Bestandteil der Stadtbefestigung. Die Stadt war schon in der zweiten Hälfte des 14. Jhdts. von Stadtmauern umgeben. Das Tor selbst besteht aus zwei Teilen: der inneren Teil stammt vom Ende des 15. Jhdts., der äußere erhielt das Aussehen eines Vierkantturms mit Zinnen im 16. Jhdt.


Der ursprüngliche Steinbrunnen mit Gerechtigkeitsstatue stammt auch aus dem 16. Jhdt. Er wurde 1583 von Ondřej Vlach und seinen Helfern errichtet.

Im Lauf der Jahrhunderte veränderte sie jedoch oft ihr Aussehen. 1903 wurde die Gerechtigkeitsstatue von einer Büste Kaiser Josefs II. ersetzt, nach 1918 tauchte ein Vorhaben auf, den Brunnen als Mahnmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs zu adaptieren. Die Statue kehrte erst 1925 an ihren Platz zurück.


Das Hus-Haus, Nr. 71 auf der linken Seite der Hus-Straße (vom Stadtplatz aus). Man sagt, Meister Jan Hus habe hier während seines Studiums gewohnt. Das ursprünglich gotische Haus wurde im 16. Jhdt. Im Renaissancestil mit wunderschönen Giebeln umgebaut. Seit 1966 ist hier die Kreisbibliothek.


St.-Jakobs-Kirche - Eine der bedeutendsten spätgotischen Kirchen Südböhmens wurde schon im 14. Jhdt. gegründet und dem hl. Jakob geweiht ? dem Patron der Reisenden und Händler. Die gotische Vollendung der dreischiffigen Kirche endete 1513. Sie hat ein Netzgewölbe, auf denTriumphbogen ist das Stadtwappen zusammen mit dem Rožmberker, Badener und Braunschweiger gemalt. Datierungen kennzeichnen die durchgeführten Renovierungen der Kirche. Der Hauptaltar ist barock, er wurde 1653 vom Bergreichensteiner Schnitzer Jan Weber angefertigt. Künstlerisch wertvoll ist ein Steinsanktuar von 1508 an der linken Wand. Vom rechten Schiff aus kommen wir in die Kapelle des in Prachatice geborenen hl. Jan Nepomuk Neumann. Sie wurde 1992 aus der ursprünglichen St.-Barbara-Kapelle errichtet und 1993 eingeweiht.


Das neue Rathaus - Der Neorenaissancebau von 1903 steht an der Stelle von zwei vormaligen Bürgerhäusern. Rathaus-Baumeister war Rudolf Zobel aus Prachatice, die Sgraffitoverzierung führte der akademische Maler Jan Viertelberger aus, die Statuen stammen aus der Werstatt des Wiener Meisters Jiří Leisek. Von den Szenen verdient sich die große längliche Abbildung des Salztransports durch die Säumer auf dem Goldenen Steig Beachtung.


Die größte Sonnenuhr Mitteleuropas befindet sich in Prachatice im Vorland des Unteren Tors. Die Uhr entstand im Zusammenhang mit der modernen Bebauung in der Zvolener und Vodňaner Straße in den 60er und 70er Jahren. Die Originalpläne stammen von 1969, die Realisierung der Uhr spielte sich zu Beginn der 70er Jahre ab.


Der Husinecer Stausee - Sein Bau begann 1934. Hauptzweck war, Husinec und weitere Orte vor Überschwemmungen zu schützen. Der hinter dem Staudamm entstandene See hielt und hält bis heute beim Frühjahrstauwetter eine große Menge Wasser.

Das Stauwehr wurde 1939 fertig gestellt und zu ihrem Hauptnutzungsweise kamen allmählich weitere hinzu. Der vor dem Damm entstandene Wasserspeicher wurde ein Reservoir, das die Kreisstadt Prachatice mit Trinkwasser versorgt.


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